Beweis statt Versprechen

Audit 07/2026: Versprechen bestätigt

Jede App behauptet Datenschutz. LehrZeit lässt nachprüfen: ein Code-Audit über 5 Dimensionen mit 166 Einzelprüfungen — und das Ergebnis steht hier öffentlich, inklusive der unbequemen Punkte. Denn das Versprechen ist konkret: Deine Zeiteinträge, dein Stundenplan und deine Einstellungen liegen ausschließlich auf deinem Gerät. Nichts verlässt es ohne deine ausdrückliche Aktion.

Was geprüft wurde

Die Kernbefunde

Gefundene Schwächen — und was daraus wurde

Ein Audit, das nichts findet, hat schlecht gesucht. Diese fünf Punkte kamen ans Licht, wurden noch am selben Tag behoben und anschließend erneut geprüft:

Befund Behebung Nachgeprüft
Das Build-Plugin, das die iOS-Push-Berechtigung entfernen soll, war wirkungslos — es lief zu früh und wurde vom Build-Prozess wieder überschrieben. Auf den korrekten Build-Schritt umgestellt (withEntitlementsPlist). Die fertige App enthält eine leere Entitlements-Datei.
Die Foto-Import-Bibliothek deklarierte Kamera- und Mikrofon-Berechtigungen, obwohl nur die Fotomediathek genutzt wird. Beide Berechtigungen in der Konfiguration deaktiviert. Android-Manifest entfernt beide Einträge; unter iOS bleibt nur der Fotomediathek-Hinweis.
Temporäre Export- und Backup-Dateien sammelten sich unbegrenzt im App-Cache. Aufräumroutine beim App-Start löscht alte Export-Dateien und das Druck-Verzeichnis. Automatisierte Tests grün.
„Alle Daten löschen“ entfernte die Datenbank, ließ aber importierte Stundenplan-Dateien auf dem Gerät zurück. Der Reset löscht jetzt auch das Stundenplan-Dateiverzeichnis. Automatisierte Tests grün.
Der optionale Stundenplan-Import per KI-Tool ist der einzige bewusste Weg, Daten an einen Drittdienst zu geben — ohne Hinweis darauf. Hinweis ergänzt: „Dein Plan geht dabei an das KI-Tool deiner Wahl, LehrZeit selbst überträgt nichts.“ Text in der App verankert.

Was offen bleibt

Geräte-Backups des Betriebssystems. Wenn du das iCloud-Backup (iOS) oder Google-Backup (Android) aktiviert hast, sichert dein Gerät die lokale LehrZeit-Datenbank mit — verschlüsselt, in deinen eigenen Apple- oder Google-Account. Wir haben darauf keinen Zugriff, aber wörtlich genommen verlässt damit eine Kopie das Gerät. Deshalb formulieren wir präzise: Deine Daten gehen nie an uns oder an Dritte — dein eigenes Geräte-Backup bleibt deine Entscheidung und lässt sich in den Systemeinstellungen abschalten.

Android-Berechtigung INTERNET. Sie ist im Android-Manifest deklariert (Standard des Build-Systems), aber kein Produktionscode nutzt sie — nachweisbar per Netzwerk-Mitschnitt. Sie bleibt bewusst stehen, weil die künftige Bezahlung über Google Play (Play Billing) sie technisch voraussetzt. Sobald die Store-Bezahlung eingebaut ist, wird die Kaufabwicklung Apple- bzw. Google-Server kontaktieren — das ist die einzige geplante Ausnahme, und sie wird erneut auditiert.

Selbst nachprüfen

Der einfachste Test braucht keine Werkzeuge, nur dein Gerät:

  1. Schalte den Flugmodus ein — WLAN und Mobilfunk aus.
  2. Nutze LehrZeit vollständig: Timer starten und stoppen, Eintrag nachtragen, Wochenübersicht öffnen, PDF exportieren.
  3. Alles funktioniert unverändert. Eine App, die im Hintergrund Daten sendet oder ein Backend braucht, fällt bei diesem Test auf.
Für technische Prüfer (z. B. Redaktionen oder unabhängige Auditoren): Das vollständige technische Dossier und ein mitmproxy-Mitschnitt des Netzwerkverkehrs sind auf Anfrage erhältlich — info@labborn.de.

Methodik: Code-Audit, Stand 07.07.2026. Fünf Dimensionen (Netzwerk-Code, Benachrichtigungen, Datenflüsse, Abhängigkeiten, native Konfiguration & Berechtigungen), 166 Datei- und Code-Einzelprüfungen. Jede substanzielle Behauptung wurde unabhängig gegen den Quellcode nachverifiziert, abgeschlossen mit einer Vollständigkeitsprüfung über alle zuvor nicht abgedeckten Quelldateien.